
Ich hatte in der kleinen Stadt Alsdorf, in der ich aufgewachsen bin, bereits als Teenager klassischen Gesangsunterricht in der privaten Musikschule Lütter-Stockhausen.
Aus verschiedenen Gründen hörte ich nach knapp 3 Jahren auf und habe danach lange gar nichts gemacht. – Singen unter der Dusche zählt wohl nicht.
Mitte 2005 habe ich wieder mit Unterricht begonnen, damals bei der privaten Musikschule Papilio in Düsseldorf. Mitte 2008 wurde diese in der damaligen Form aufgelöst, jedoch lief der Unterricht wie gewohnt weiter, jetzt als Privatunterricht in anderen Räumlichkeiten.
Meine Lehrer sind Sandra Schenk (ehemals Nakhosteen) und Orlando Schenk. Beide sind ausgebildete Opernsänger und Gesangspädagogen, haben an diversen Schulen und Konservatorien studiert und treten selbst auch gelegentlich als Solisten in großen Opern auf, z.B. in London. Ich mag beide sehr gerne und bin sehr zufrieden mit dem Unterricht, sowohl aus fachlicher als auch menschlicher Sicht.
Ich denke, die Ergebnisse und der Spaß an der Sache sprechen da für sich.
Derzeit nehme ich monatlich 3 volle Stunden Einzelunterricht und übe ein- bis zweimal pro Woche je 1 bis 1 1/2 Stunden alleine zu hause. Dazu kommt dann bei entsprechendem Anlass noch Gruppenunterricht bzw. Proben mit den anderen Sängern gemeinsamer Stücke für Konzerte.(Ich würde gerne mehr Einzelstunden nehmen, aber das ist aus finanziellen Gründen derzeit leider nicht drin.) Im Gegensatz zu früher übe ich heute nicht mehr mit Klavier oder Keyboard zum Angeben der Noten, sondern zeichne die Stücke und Übungen im Unterricht mit einem Digitalrekorder auf.
Mein Stimmfach ist lyrischer Sopran, derzeit liegt mein Stimmumfang bei a – c”’.
Am liebsten singe ich Klassik, vorzugsweise schön melodramatische Stücke, und vor allem Belcanto. – Je mehr Koloraturen, desto besser.
Meine Lieblingskomponisten sind Wolfgang Amadeus Mozart und Gaetano Donizetti. Ab und zu darf es auch mal ein Musical sein, wobei ich da eher die neueren mag bzw. weniger poppige oder rockige, die könnte ich als Klassik-Tante auch gar nicht singen.
Wenn es mir gelingt, Noten aufzutreiben, kann es auch etwas ganz anderes sein aus dem Bereich der Musik, die ich selbst gerne höre, wie z.B. “Nightwish”.
Ende 2007 konnten mich meine Lehrer zum ersten Mal zwingen
dazu bewegen, an einem Konzert teilzunehmen, das Weihnachtskonzert im Düsseldorfer Stilwerk. Das zweite Konzert war im Juni 2009.
Von allen meinen Hobbies ist dieses das, was mir über die letzten Jahre mit Abstand die größte Freude und den wenigsten Frust beschert hat. Es ist toll, zu erleben, wie man sich stetig verbessert und immer schwierigere Dinge bewältigt. Es macht keine Unordnung und Dreck wie die Kostüm-Bastelei, ist ganz und gar unstressig, man ist in der Regel nicht an Termine gebunden und kann daher so ehrgeizig oder faul sein, wie man möchte, und es macht einfach viel Spass.
Ich könnte noch viel mehr darüber erzählen, jedoch würde mir das zu persönlich für diesen öffentlichen Bereich werden.
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veröffentlicht 13.03.2009, zuletzt aktualisiert 18.09.2009
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