Und weiter geht es mit nicht mehr ganz so aktuellen Berichten, die ich aus diversen bekannten Gründen erst viel später schreiben konnte, und es ist nicht der letzte dieser Reihe…:
An Halloween, also dem 31.10.2007, waren Tharanis, Benny, Karina, Kerstin und ich zum Geisterfest auf Burg Satzvey.
Bekanntlich liebe ich ja Halloween
– wie kann es auch anders sein, als Kostüm-Fan und Gruftie. Ich wäre froh, wenn man das typisch deutsche, spießige, langweilige, aufgesetzt-fröhliche Karneval mit seinen meist schlechten und lächerlichen Kostümen, peinlichen Büttenreden und alten Witzen, Schunkel- und Besauferei und sonstigem Sittenverfall endgültig einstampfen und stattdessen mehr Halloween feiern würde. Von daher tut es mir immer in der Seele weh, wenn ich keine Mitstreiter oder Gelegenheiten finde, um an diesem Tag (oder ein paar Tage davor) etwas entsprechendes zu unternehmen.
Zweimal war ich in den letzten Jahren im (Warner Brother) Movie World in Bottrop-Kirchhellen, aber die Zeiten, in denen das ein Geheimtipp war, sind endgültig vorbei. Beim letzten Mal gab es regelrechte Staus auf dem Gelände. Außerdem hatten wir schon so viel Gutes vom Geisterfest auf Burg Satzvey gehört, dass wir (Tharanis und ich) da unbedingt einmal hingehen wollten. Ich war schon vorher auf der Wasserburg gewesen bei einem Mittelaltermarkt und gutem Wetter. Wirklich sehr schön!
Meinen Bruder hatte ich bequatscht, damit er mitkommt und uns natürlich auch fährt – die Burg liegt in der Nähe von Euskirchen, dahin würde man von Düsseldorf aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln viel Zeit und Geld brauchen, und zu den gewünschten Uhrzeiten wäre es einfach nicht machbar. Die Karten für Tharanis und mich buchte ich einen Monat im Voraus im Internet. Bei Benny war nicht klar, ob er Freikarten bekommen würde, da er mit einigen Stunt-Kollegen eine kleine “Buffy”-Stuntshow auf den Fantasydays aufgeführt hatte und es eine zeitlang hieß, dass er vielleicht auch etwas auf dem Geisterfest aufführen soll. Letzten Endes klappte es nicht und er musste Karten an der Abendkasse kaufen.
Tharanis war schon einen Tag früher mit dem Zug angereist. Benny, Kerstin und Karina kamen relativ spät, sie waren in einen Stau geraten. Wir wollten zwar nicht so früh auf der Burg sein, weil wir Krüppel (Tharanis und ich) ohnehin nicht so lange bleiben wollten, aber das Außenprogramm sollte schon um 22 Uhr enden und die Disko im Burgsaal reizte uns nicht. Die Zeit wurde langsam knapp… Um kurz nach halb sieben kamen sie dann endlich bei mir an.
Eigentlich hatten Tharanis und ich vorgehabt, die Kostüme zu tragen, die wir für die Premiere von “Harry Potter und der Orden des Phönix” geplant hatten: Gruftie-Kleider in schwarz und Slytherin-Grün. Die gemeinsame Kinopremiere im Kostüm im Sommer war ja wegen ihrer Krebserkrankung geplatzt, und wir hatten uns vorgenommen, das Halloween nachzuholen. Aber natürlich konnte sie nach OP und während Chemo etc. nicht viel tun.
Mein Kleid war zwar fertig, aber mit dem weiten Ausschnitt erschien es mir zu kühl, außerdem wollte ich den gefütterten Mantel nicht versauen, wie das halt so passiert, wenn es Herbst und das Teil bodenlang ist. Also nahm ich die übliche und bequeme gegürtete Kutte plus Cape, darunter schwarze Jeans und Rollkragenshirt, das sollte warm genug sein.
Tharanis bekam Voldemorts gefütterte Kutte und trug darunter wie üblich ein schwarzes Kleid. Passend zur Kutte gab’s auch den Zauberstab vom Chef.
Benny und Karina bekamen die Todesser-Kutten aus Satin, die ich für meine Schergen und die FedCon 2006 genäht hatte, diesmal jedoch dazu die Todesser-Totenkopf-Masken, die ich in der Zwischenzeit noch gemacht hatte. Von denen hatte ich noch genug, um auch Kerstin auszustatten, jedoch hatte ich nur noch ein Cape von meinem Drow-Kostüm als Gewandung. Alle wurden mit Eßstäbchen als Zauberstab-Ersatz
ausgestattet. Zu guter Letzt gab es selbstgedruckte temporäre Tattoos mit dem Dunklen Mal für alle außer Benny, da er seit dem Unfall auf der FedCon 2005 eine lange Narbe auf dem linken Unterarm hat.
Bevor wir uns auf den Weg machten, gab es noch schönen Zoff mit den lieben Nachbarn:
Da in meiner Straße (eine schmale Sackgasse) jenseits der üblichen Arbeitszeiten immer Parkplatz-Mangel herrscht und man uns nur abholen wollte, hatte Benny vor der Garage des Miethauses geparkt, die ausschließlich von den Mietern in der einzigen Souterrain-Wohnung genutzt wird. Als wir aufbrechen wollten, stand sein Wagen vielleicht 15 Minuten davor, aber wie es der Teufel so will, kamen ausgerechnet in der Zeit die Nachbarn zurück und konnten nun ihren Wagen nicht mehr in die Garage fahren.
Als Benny, Kerstin und Karina schon unten am Wagen waren, während Tharanis und ich in meiner Wohnung noch die letzten Sachen zusammenrafften und ich meinen üblichen Kontrollgang durch die Wohnung machte (Licht, Herd, Heizung aus, Fenster zu usw.), brach unten auf der Straße das Gezeter los, mit dessen Lautstärke man hätte Tote auferwecken können. Vor allem die Frau regte sich fürchterlich auf trotz Bens Entschuldigung und behauptete, sie würden schon mindestens eine halbe Stunde dort warten.
- Natürlich war es nicht ok gewesen, die Ausfahrt zuzuparken, aber mein Bruder stand höchstens eine Viertelstunde dort, und es ist nicht so, dass die Nahbarn an der Abfahrt gehindert wurden, sondern sie mussten bloß wie das ganze andere Fußvolk ihren Wagen in der Straße parken, und mein Bruder hat sich auch entschuldigt.
Sie drohten damit, uns mit ihrer Karre den Weg hinaus aus der Sackgasse blockieren und die Polizei zu rufen. Hätten sie doch mal! Für uns hätte es ein Knöllchen gegeben wegen Falschparken – wenn die Polizei denn überhaupt angetanzt wäre, ich bin mir da nicht einmal sicher. Sicher bin ich mir jedoch, dass die Polizei es gar nicht lustig gefunden hätte, wenn diese Choleriker uns mit ihrem Vehikel am Wegfahren gehindert hätte, denn das nennt man Nötigung im Straßenverkehr (§240 StGB). Eine Ordnungswidrigkeit mit einer Straftat rächen, das kommt bei Gesetzeshütern immer gut an.
(Solche Fälle wurden in unserem Behörden-Intranet-Forum schon häufig diskutiert, und da so ziemlich das ganze Land NRW dazu Zugriff hat, liest auch eine Menge Polizei mit. Die Meinung in diesen Fällen lautete: Auch wenn das widerrechtliche Parken auf öffentlichem Straßenraum stattfindet, wird die Polizei nicht viel mehr machen, als den Fahrzeughalter festzustellen, denn den Garageneigentümern ist es zuzumuten, sich einen anderen Parkplatz zu suchen. Etwas anderes ist es, wenn sie an der Ausfahrt gehindert werden und Gefahr für Leib und Leben besteht, was in der Praxis jedoch so gut wie nie der Fall ist.)
Am schönsten fand ich mit Abstand diese Szene:
Die Nachbarin meinte zu Kerstin (sinngemäß) abfällig: Wie Sie schon aussehen, dieses Halloween oder was?
Kerstin: Wir können die Sachen wenigstens wieder ausziehen, Sie sehen morgen immer noch so aus!
Selbst die nette ältere Nachbarin, die neben mir im Dachgeschoss wohnt und die Szene beobachtete, brach bei dem Satz in prustendes Gelächter aus.
(Sie meinte später in einem irgendwie verlegen wirkendem Ton zu mir, sie wäre nur vor Ort gewesen, weil die andere bei ihr geklingelt hat, damit sie ihr Auto neben der Einfahrt wegsetzen kann, um so vielleicht doch die Durchfahrt zu ermöglichen.)
Unglaublich, wie erwachsene Menschen sich aufführen können! Ich bewundere, dass Ben und Kerstin so ruhig bleiben konnten bei dem Gebahren dieses Ehepaares auf Kindergarten-Niveau.
Jetzt weiss ich zumindest, warum ich von meiner Vormieterin vor der Frau gewarnt wurde. Und die ihrerseits bei Einzug schon von einem Beschäftigten der Stadtwerke.
Ich hatte bisher zwar weder Probleme mit dem Mann noch mit der Frau, aber auch nicht viel mit denen zu tun, da die Wohnungen ja so weit auseinander liegen wie nur möglich. Die erste Begegnung war, als ich wegen einer unbekannten Katze im Hausflur abends mal bei ihr klingelte, und eigentlich ganz positiv. Danach gab es jedoch einige Situationen, in denen ihr Verhalten mir zunehmend seltsamer vorkam…
Der Vorfall ist jetzt fast ein Jahr her, seitdem bin ich ihr zweimal begegnet. Ich grüsste jedes Mal zuerst, sie machte bei meinem Anblick ein Gesicht, das bis zum Boden reichte, sah mir nicht mal in die Augen und nuschelte ein mürrisches “hallo” in den nicht vorhandenen Bart. Ich überlege noch, ob ich beim nächsten Mal einfach nicht mehr grüsse oder aber geradezu unerträglich freundlich sein soll.
Neulich sah ich sie mit einer aufgetackelten älteren Frau ein paar Häuser weiter tuscheln, die mich nun auch immer schräg ansieht.
Ach, es geht doch nichts über liebenswerte Mitmenschen!
Dabei hatte ich mit dem Streit ja eigentlich gar nichts zu tun, aber bei den Herrschaften wird offensichtlich wohl noch Sippenhaftung praktiziert.
Aber zurück zum Thema: Diese Episode an jenem Abend endete damit, dass die Frau weiterzeterte – unterstützt von ihrem Mann im Hintergrund – und wir alle einfach ins Auto stiegen und wegfuhren.
Zu allem Überfluss verfuhren wir uns dann noch ordentlich auf dem Weg zur Burg. Wir hatten irgendwo an einer unübersichtlichen Stelle nicht auf die richtige Autobahn gewechselt. Wir fuhren irgendwo bei Euskirchen auf eine Bundesstraße ab und kurvten ewig durch die nächtliche Gegend, bis wir endlich einsahen, dass es keinen Sinn hatte. Wir fragten uns anschließend durch und kamen wieder in die richtige Richtung. Um ca. 21 Uhr waren wir dann endlich angekommen.
Nach dem Parken des Autos auf einer dafür vorgesehenen Wiese zogen wir die Kutten und Masken über und schlossen uns dem Strom der Leute in Richtung Burg an.
Es war ziemlich voll, um es untertrieben auszudrücken. In den Innenhöfen der Burg staute es sich an den Durchgängen und Toiletten, und auch auf den Plätzen musste man sich schon zwischen den Leuten durchquetschen.
- Übrigens ist es gar nicht so einfach, maskiert mit bodenlangem Gewandgürtel plus armlanger Waffe in der maßangefertigten Scheide, Tranktäschchen, fast 10 Meter Samt in Form von Cape und Kutte sowie Unterkleidung in einer engen Toilette zurechtzukommen, vor der sich schon eine beachtliche Schlange staut, ohne irgendetwas davon unfreiwillig im Lokus zu baden.
Das sind die Szenen, die uns Filme und Bücher verschweigen. Oder vielleicht sind die anderen Todesser auch nur schlauer und gehen vor ihren Raubzügen nochmal in Zivil auf’s Klo…?
Die meisten Leute waren nicht oder nur spärlich verkleidet, aber es gab auch einige richtig gute Outfits. Die Gruppenfotos vor der kleinen Kapelle (siehe unten) hat z.B. eine Gruppe netter toter französischer Soldaten gemacht. (Entweder das oder sie kamen gerade von einem Casting für “Les Misérables”.
) Wie es sich für Halloween gehört, waren die Zombies und Vampire natürlich in der Überzahl.
Uns erkannten einige auch als Anhänger des Dunklen Lords
, allerdings waren das vorzugsweise männliche Teenager, die meinten, sie beleidigen uns, wenn sie uns “”Harry Potter’-Fans” hinterher- oder an den Kopf werfen.
Wir standen selbstverständlich darüber, es gehört schon mehr als ein paar Muggle im Gruppenzwang, die noch feucht hinter den Ohren sind, um uns zu ärgern.
Accio brain!
Wir sahen uns das Gelände in und außerhalb der Burg an, soweit das in der knappen Zeit und bei den Menschenmengen möglich war, und stolperten auch durch das trockeneisvernebelte Grusel-Labyrinth. Man musste bei den Outfits (schwarze Kutten sind Halloween der Renner, und Kapuzen und Masken schränken das Gesichtsfeld doch etwas ein), dem Gewusel und dem ganzen Nebel wirklich ständig aufpassen, den Anschluss zur Truppe nicht zu verlieren. Innerhalb des Labyrinthes gab es irgendwelche Horror-Szenen zu bewundern – ich kann jedoch nur mutmaßen, um was es sich dabei handelte, denn als 1,65m-Frau hatte man bei den Menschentrauben davor so gut wie keine Chance, einen Blick darauf zu erhaschen.
Irgendwann plagte uns alle der Hunger und wir hielten auf dem Burghof nach etwas Essbarem Ausschau. Eine der Buden hatte auch etwas für die Vegetarier uns (Gemüse-Reis mit so einer Art Sour Creme).
Anschließend ergatterten wir in der Schänke nebenan einen Tisch und ich ließ eine Runde Met springen. Während über unseren Köpfen elektronische Fledermäuse kreisten, nippten wir am warmen Honigwein und unterhielten uns noch mit einem Paar an unserem Tisch.
Zum Abschluss knipsten wir uns gegenseitig in einer beleuchteten Ecke des Hofes, um zu dokumentieren, dass wir da waren. – Viel mehr machte leider auch keinen Sinn, da es überall sonst schlicht zu dunkel für meine Digitalkamera war.
Während für etliche Besucher der Abend wahrscheinlich in der Disko erst begann, quetschten wir uns wieder aus der Burg heraus vorbei am Fährmann, der auf dem Styx Wassergraben um die Burg herum seinen Bahnen zog und überzeugend grimmig die Vorbeiziehenden anstarrte.
Die Rückfahrt verlief zum Glück ohne Probleme.
Mit nur 2 h Aufenthalt war dieser Trip selbst für mich etwas zu kurz geraten, aber das lag ja leider an unserem Pech vor bzw. während der Fahrt. Die Stimmung dort fand ich ganz angenehm, wenn es auch für meinen Geschmack wie üblich viel zu voll war.
Zu erwähnen bleibt noch, dass diese Aktion genau in die schlimmste Zeit meiner schweren Depression fiel. Man kann sich daher vorstellen, dass meine Stimmung spürbar, äh, gedämpft war.
Tharanis und ich verbanden noch das Angenehme mit dem nützlichen und besichtigten gemeinsam eine geeignete Tagesklinik während ihres Besuches bei mir. Die schreckte uns beide allerdings total ab, ich entschied mich daher für die andere, was sich hinterher als die völlig richtige Wahl erwies.
Leider bekam ich nach dem Ausflug Magenprobleme und konnte fast zwei Wochen gar nichts bis ein wenig Schonkost essen.
Ich weiss bis heute nicht, ob das mit meinen gesundheitlichen Problemen zu der Zeit zusammenhängt oder ob’s doch ein Virus war, den ich mir dort beim Essen o.ä. geholt habe, denn Benny und Kerstin hatten danach die gleichen Probleme…
Liane
Bei den Deatheater-Gruppenfotos muss ich an den Spruch denken:’ Nach der Gruppentherapie konnten sie noch lange ausgelassen beisammen sein.’
Ich finde, wir sollten mit unseren Kutten auch mal einen Deatheater-Ausflug (oder DE-Butterfahrt?
) machen.
Deine Nachbarn klingen ja fast so toll, wie meine früheren, als ich noch in Koblenz gewohnt habe. Das waren genau solche Kotzbrocken – ich glaube, die werden irgendwo gezüchtet und dann wahllos verstreut, um einem das Leben ‘interessanter’ (sprich:’nerviger’) zu gestalten
da habe wir es wieder, ich bin begeistert, dass es wirklich solche
furchtbaren leute gibt, die sich da erlauben, an halloween in geilen kostümen auszugehen! ich bin entrüstet!!!
nö, mal im ernst, es ist echt schade, dass es hier bei mir auf dem *erzchristlichen*züchtigen*spießigen* tiefsten bayern sowas gar nicht gibt. hier ist man schon verkleidet, wenn man einen strohhut und ein hawaiihemd trägt, dabei gäbs soooo viele coole sachen! ich find die bilder schön, scheint echt ne tolle sache zu sein, als eingefleischter halloween-fan erfreue ich mich immer an solchen partys, feiern usw……!
zu deinen nachbarn und anderen miesmachern: denen muss sooooo langweilig sein, dass ihnen gar nichts anderes mehr einfällt, wahrscheinlich müssen die armen menschen so sein, weil ihnen sonst vor lauter “zuvielZeit” der kopf platzt
—->zu liane: Recht hast du! ein zuchtort für diese eigentümlichen kreaturen muss gleich bei mir um die ecke sein!
—->jessica: danke für dein hinweis mit dem einloggen, chrissy hat das ganz *klug* angestellt, sie hat zuerst den kommentar geschrieben und kam dann auf die glorreiche idee, sich anzumelden
huuuupsi
grüße vom alten schlossgespenst an dich, alle anderen hier und an deinen bruder, den man scheinbar kostümtechnisch für alles begeistern kann *seufz* (meinen kratzt sowas gar nicht, leih mir mal deinen ben, dafür kriegst meinen pit
neeeeiiinnnn, war n`scherz, kein guter aber es war einer
grüße chrissy
Ihr seid klasse als die Bösen…
@Liane: Naja, um Death Eater zu werden, muss man schon ein bißchen durchgeknallt sein.
Ich glaube, DE-Butterfahrten sehen so aus.
Wir machen doch demnächst einen Ausflug: Wir werden die Muggle HP-Hasser auf der RingCon schon das Fürchten lehren.
@Chrissy: Wenn ich das so höre, bin ich sehr froh, hier in NRW zu wohnen. Und ich dachte schon, Düsseldorf sei spießig…
Köln war diesbezüglich etwas lockerer, aber auch da wird man noch oft angeglotzt, wenn manetwas ungewöhnlicher als der Durchschnitt herumläuft. Es sollte überall sein wie in Berlin oder London, wo man tragen kann, was man will, ohne dumm angegafft oder gar angepöbelt zu werden. Was Tharanis und ich schon in der Richtung erlebt haben…
Nö, meinen Bruder behalte ich selbst.
Eigentlich ist er gar kein HP-Fan, aber er, seine Freundin Karina und Kerstin haben sich ohne Protest in die Kostüme stecken lassen.
BTW, toller Avatar.
Jetzt ist es endlich soweit: das schwarze Samtkleid mit Slytherin-Grün ist fertig für den großen Deatheater-Auftritt auf der Ringcon
Ich freue mich als Narnia und Harry Potter Fan schon auf das Ärgern der elitären Herr der Ringe Fans, die uns am liebsten davonjagen würden.
Was wären wir ohne diese Meckerspießer wie die Keller-Tussie in Deinem Haus? Spießer-Schocken gehört doch zum Amusement. Andererseits können sie wirklich nervig sein.
Ich glaube mir war kalt auf Burg Satzvey. Ich sollte mir für solche Gelegenheiten warmes Unterziehzeug anfertigen.
Titus
“Weil isch mir meine Zukunft zuschütt steh isch heude inn die Bütt… die Hessse die sinnn aall Verbrescher die glaue aals die Aschebescher…”
wer dies oder ähnliches in den Anfangsmonaten des Jahres über sich ergehen lassen muss ohne bleibende Schäden davonzutragen wird für ein weniger hirnaufweichendes Halloween dankbar sein.
Ohne das ich behaupten könnte ein besonders großer Kostüm oder auch Halloween Fan zu sein, ich finds gut das du und andere was tun und sich das ganz auf eine eigene Art zum Spass machen.
Nervig finde ich persönlich eigentlich nur die üblich kommerziell-TV-Halloween-Mania. Das hat was vom Valentinstag. Hauptsache es läßt sich Geld damit machen.
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