Über mangelnde öffentliche Aufmerksamkeit kann ich mich derzeit wirklich nicht beklagen: Schon wieder wurde ein Artikel über meine Kostüme und mich veröffentlicht, diesmal im “Star Trek Communicator” #103, dem Clubmagazin des Offiziellen “Star Trek” Fanclubs.
Mike hat seinen Artikel “Fans wie wir: Die Gesichter der Jessica Schamma” aus der SPACE VIEW Ausgabe Juni 2003 aktualisiert und “Jessica Schamma: Fansein in Reinkultur” genannt, und Dirk hat dafür Fotos ausgewählt. Diesmal ist der Artikel sogar noch länger, statt 4 DINA-Seiten sind es nun erfreulich 8. Bekommt nicht jeder.
Ich bin schon lange kein Mitglied mehr im OSTFC, deshalb habe ich das Magazin regulär nicht bekommen, Dirk hat mir jedoch ein Belegexemplar zugeschickt. Die Ausgabe wird sicher wie die anderen Ausgaben irgendwann gegen 4 bis 6 € plus Porto für jedermann im Space-Store unter -> “Star Trek” -> Leseecke -> “Star Trek Communicator zu erwerben sein.
Wie immer mit seiner Genehmigung hier der gescannte Artikel – Achtung, die Bilder sind zwischen 150 und 300 Kilobyte bzw. 1000 x1300 Pixel groß, sonst hätte man die Schrift nicht mehr lesen können:
Gefällt mir gut und ebenso denen, die den Artikel gelesen und mir berichtet haben, besonders die Einleitung:
Ich habe jemanden gefragt, den ich schon seit langem kenne und der, besser: die, in all diesen Jahren pausenlos und Jahr für Jahr auf der FedCon mit ihren Kostüm-Kreationen Preis am Fließband abräumt. Wenn es um 30 Jahre Fandom in Deutschland geht, gehört sie dazu. Wenn es um Fan-Kostüme geht, dann erst recht. Ihr Name lautet Jessica Schamma und kaum jemand kennt ihr wahres Gesicht!
Nun, damit dürfte nach dem Artikel Schluss sein, immerhin habe ich als Hathor nicht mal Latex im Gesicht.
Allerdings gibt es nun doch eine Lücke in meiner FedCon-Erfolgsgeschichte, da ich dieses Jahr wegen der SW-Stuntshow und gesundheitlichen Problemen zum ersten Mal seit 5 Jahren nicht am Kostümbewerb teilgenommen, geschweige denn gewonnen habe.
Aber dafür habe ich nicht nur dort schon Kostümwettbewerbe bestritten und gewonnen.
Nett auch jene Stelle, die mein Bruder-Herz ebenfalls gerne hören wird:
Es begann mit ihrer Matrix-Twins-Show auf der FedCon, die das Publikum dermaßen begeisterte, dass in den nächsten Jahren noch viel spektakulärere Events von den Schamma-Geschwistern realisiert wurden.
Ja, so war das.
– Aber wenn ich das noch korrekt in Erinnerung habe, hat der gute Mike unsere spektakulären Auftritt damals schändlicherweise verpasst!
Also marsch, marsch, schleunigst hier anschauen!
Zu erwähnen wäre noch, dass wir schon ein Jahr zuvor als Qui-Gon und Amidala beim Kostümwettbewerb aufgetreten sind.
Den zitierten Teil mit den ans Herz wachsenden Schuppen und Kram-in-die-Ecke-schmeissen finde ich übrigens auch gut, aber Eigenlob soll ja angeblich stinken.
Ein paar Kritikpunkte hätte ich dennoch, Herr Hillenbrand und Bartholomä:
Sympathische Ruhrgebietlerin.
Aber Ruhrgebiet?!?
Mein aktueller Wohnort Neuss liegt am schönen – und obendrein viel größeren
– Rhein! Meine zukünftige Heimat Düsseldorf ebenso und mein geliebtes Köln erst recht. Darum nennt man das Ganze auch Rheinland. Und die Stätten meiner Jugend um Aachen herum haben mindestens seit der letzten Eiszeit keinen nennenswerten Fluß mehr gesehen. Nur in der weiteren Umgebung dieses Eifelkaffs gab es etwas ansatzweise Passendes, ein Rinnsal namens Rur – ohne “h”, wie bei Mülheim, Mike.
Beamtin im gehobenen nicht-technischen Verwaltungsdienst des Landes NRW.
Im “Geek Book” steht das auch fett über meinem Interview. Dabei sagt es doch gar nichts über die Tätigkeit aus, mit der ich meine Brötchen verdiene, eher im Gegenteil: Von wegen “nicht-technisch” – ich bin Programmierer und IT-Berater.
Zufälligerweise halt als Staatsdiener auf Lebenszeit. (Lange Geschichte, wie schon einmal erwähnt, der BND und der Verfassungsschutz sind schuld. :x
)Zusammen mit ein paar Freunden bastelt sie zurzeit an einem “Star Trek”-Crossover mit der Oper “Phantom der Oper”. Singen kann Jessica nämlich auch, was die “Star Trek”-Fans in Zukunft sicher auch hören werden.
Nein, ich will keine Erbsen zählen, es ist nicht die Tatsache, das mein innig geliebtes “Phantom der Oper” eigentlich ein Musical ist.
Ich weiss auch, woher Mike von diesen Plänen weiss: aus diesem Blog natürlich. Ich habe ihm auch erzählt bzw. hier kundgetan, dass ich wieder singe – das heisst aber noch lange nicht, dass ich es auch kann. Das ist noch zu beweisen und muss meine Gesangslehrerin beurteilen. – Sie ist zwar sehr zufrieden mit mir, aber auch allerhand Schreckliches gewöhnt.
Irgendwann werde ich mich dem Publikum stellen
– zumindest in Form von Audio-Aufnahmen hier zum Download. Aber derzeit kann ich das noch keinem guten Gewissens antun.
George Lucas brachte Prinzessin Amidala ins Spiel, Joe Michael Straczynski den Drahk, aber “Star Trek” lieferte ihr in den letzten sieben Jahren immer noch die meisten Ideen.
Erstens heisst es Königin Amidala, wenn ich bitten darf .
Zweitens lautet der Name der besten Kumpels der Schatten Drakh – und mit den Bewohnern Z’ha’Dums wäre ich besonders genau, wenn die schlechte Laune haben blasen sie schon einmal ganze Planeten in die Luft.
Und drittens würde ich nochmal nachzählen.
Selbst wenn man die unvollständigen, improvisierten und läppischen Outfits mitzählt, sieht es wie folgt aus auf meiner Kostüm-Liste: 4 Kostüme aus “Star Trek”: Romulaner, Vorta, Starfleet-Offizier und Cardassianer. Aus “Babylon 5″ gibt es schon 5: Drakh, Minbari, Psicop, Centauri, Schattenschiff-CPU. Und aus “Star Wars” sogar satte 7: Amidala #1, Amidala #2, Shaak Ti, normaler Jedi, Leia, Imperialer Offizier, Sith.
Ja, ich verstehe, es ist ein “Star Trek” Clubmagazin, da kommt es nicht so gut, wenn man schreibt, dass ich “Star Wars” viel cooler finde und die beste SF-Serie aller Zeiten für mich “Babylon 5″ heisst.
Und der der Satz davor stimmt ja auch, es war tatsächlich erst “Star Trek TNG”, was bei mir zum Ausbruch des Cosplay-Fiebers geführt hat.
mit Glatze und Steffi-Graf-Nase einen Dolche zwischen die Zähne zu klemmen, um ‘Jean-Luc, ich bin du!’ wispernd durch die Gänge der FedCon zu spazieren!
– ein Grund mehr dagegen.) Und ich habe zwar sein Messer – aber auf der FedCon bekäme man damit in der Hand an der Eingangstür einen Tritt in den Hintern.
Den letzten Absatz des Artikels – der mir übrigens sehr gut gefällt – zitiere ich jetzt allerdings nicht. Ein Geheimnis ist es schon lange nicht mehr, aber ich wollte hier selbst noch etwas ausführlicher – was sonst
– über mein nächstes Projekt schreiben.
Jaxa
Quietsch! Du bastelst ein Kosh Kostüm?!
Da muss ich mir doch glatt überlegen, ob ich nächstes Jahr nicht vielleicht doch zur FedCon komme…
p.s.: Antwort auf die wirklich sehr, sehr liebe Karte kommt noch
May
Oh jaaa
die Twins, da fing es bei mit mir der Fedcon an und die Neugierde auf dich war geweckt.
Kann es sein, dass der Autor des Berichtes manche Passagen schon mal in der Space View veröffentlicht hat. Mir kam einiges so bekannt vor
@Jaxa: Gerne geschehen, freut mich, wenn sie Dir gefallen hat.
Und ja, ich mache Kosh. Einige seiner Teile trocknen gerade hinter mir in ihren Formen.
Aber wie gesagt, dazu demnächst
mehr.
@May: Ja, der größte Teil des Artikels im “Communicator” stammt aus jenem Artikel in der “Space View”, Mike Hillenbrand hat seinen eigenen Artikel quasi recycelt, steht auch im Blog-Eintrag.
Ich habe gerade bemerkt, dass ich gar nicht Deine Katzen-/Kostümfrage beantwortet habe, das habe ich mal editiert.
Respekt! Sicherlich hast du Tage oder Wochen mit der Herstellung verbracht und das Resultat lässt sich sehen. Eben habe ich die story mit den Strähnen gelesen:)) naja, ich würde lieber alle Haare blondieren. Und mit dem Friseur habe ich Pech. Langes Haar ist bei Friseuren nicht beliebt. Liebe Grüße, Gwen
Angy
Super Leistung
da schlägt doch gleich das Herz höher, wenn man so einen Bericht von sich selbst in der Zeitschrift sieht, oder?
Schade nur, wegen der nicht ganz korrekten Berichterstattung
Babylon 5
cool
freu mich schon auf mehr
…
@Angy: Ja, ist schon nicht schlecht, so eine Streicheleinheit für’s Ego.
Allerdings ist das mit solchen Artikeln wie mit den meisten Fotos von mir oder – noch viel schlimmer – Audio- und Videoaufnahmen: Etwas in mir sträubt sich oft, sich das Endergebnis allzu genau anzusehen
, weil ich mich oft über den Stuss ärgere, den ich von mir gegeben habe, oder wie dumm ich auf jenem Bild wieder gucke. Aber gut, in diesem Fall bin ich auch mit mir ausnahmsweise zufrieden.
Ich hoffe, Ihr kommt nächstes Jahr wieder zur FedCon, nicht nur, weil Ihr dann das nächste Werk in voller Lebensgröße sehen könnt…
@Gwen: Eigentlich rechne ich beim Kostümbau eher in Monaten.
Angy
@Jessica Ja ja, das mit den Fotos- Video- und Audioaufnahmen kenne ich auch
Wenn alles gut geht sind wir wieder nächstes Jahr auf der Fed Con. Mit Kostüm
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