Mittlerweile gibt es zwei Teile mit den Abenteuern von Moopheus, Chickity und Leo.
Das Flash-Plugin wird hierfür benötigt.
Der zweite Teil ist derzeit nur auf Englisch verfügbar, und die deutsche Synchro des ersten Teiles ist nur halb so cool wie das Original, aber für die meisten dürfte das vermutlich kein Problem darstellen.
Als “Matrix”-Fan und Vegetarier finde ich die Filmchen spitze.
Viele Fleischesser weniger, wie man den Reaktionen einiger einst im OSTFC-Forum sehen kann. Nun ja, getroffene Hunde bellen.
Also überlegt Euch gut, ob Ihr die rote Pille nehmt, und der Wahrheit ins Auge blickt, oder die blaue, um weiter zu verdrängen.
Ich glaube, ich werde irgendwann doch noch Veganer…
Tharanis
Ein Zitat aus den intelligenten Beiträgen des OSTFC-Forums:
“Naja war ja ganz nett dieses Filmchen, aber was soll das bitteschön? Die Großindustrie macht also die armen kleinen Bauernbetriebe kaputt und schuld ist der ach so böse Verbraucher, der es wagt Fleisch zu essen? Sorry, aber da kommt´s mir echt hoch. Hätte die Natur gewollt, dass wir vegetarisch leben, hätte sie uns nicht als Allesesser erschaffen.
Und was ist daran bitteschön “unmoralisch” Fleisch zu essen? Schonmal daran gedacht, dass diese Tiere extra für den späteren Verzehr gezüchtet werden? Es würde sie also gar nicht geben, wenn sie keiner essen würde.
Ihr Vegetarier/Veganer seid wohl auch gegen Tirversuche, oder? Hm, und wer testet dann neue pharmazeutische Produkte?”
Dieses Wesen scheint so vollkommen von der Meatrix inflitriert worden zu sein, dass selbst das Schlucken der Roten Pille die Illusion nicht aus seinem Hirn zu vertreiben vermag.
Dass Agrargroßkonzerne wie z.B. Müllermilch kleine Betribe kaputt machen, sollte doch bis zum letzten Hinterweltler vorgedrungen sein.
Der Hinweis auf die omnivore Natur des Menschen ist lächlerich, denn es Moral und Kultur zeichnen die menschliche Existenz aus. Wenn ich mich auf meine Natur berufe, dann kann ich auch mordend und brandschatzend durch die Gegend ziehen, weil meine aggressive Natur das von mir verlangt.
Natürlich bin ich gegen Tierversuche der Pharmaindustrie ! Es gibt schon genug Medikamente auf der Welt, Krankheiten haben karmischen Ursprung. Medizinische Entwicklungen müssen auch ohne Folterungen erreichbar sein, sonst verzichte ich gerne drauf.
Der aller dämlichste Satz ist jedoch der mit der eigens für die Fleischproduktion gezüchteten Tieren. Glaubt dieser Volltrottel denn, nur weil die Tiere eigens gezüchtet wurden, empfinden sie keine Qual und Schmerz?`
Ach und dann noch die Bemerkung, Veganer bekämen keine Vitamine und müssten sich Vitaminpillen einwerfen. Als seien pflanzliche Produkte vitaminfrei oder was?
Ist schon erstaunlich wie aggressiv Fleischfresser reagieren, wenn man sie mit der Wahrheit konfrontiert, aber wen wundert es. Der ganze Schmerz und Wut der geschundenen Tiere geht in das Fleisch, welches die Carnivoren dann verzehren und ihren Organimus vergiftet.
Und wieder ist bewiesen, dass wir uns auf dem Planet der Bescheuerten und Bekloppten befinden.
Dieses Wesen ist meiner Meinung nach sowieso nicht ganz dicht, Jaxa und ich kennen den Typen persönlich. Mittlerweile ist sein größtes Hobby, über die FedCon und Dirk zu hetzen, wo immer er kann, obwohl er da nie wieder hingehen wird. Von so jemandem kann man ganz sicher kein logisches Verhalten erwarten.
Fast alle Diskussionen mit Fleischessern habe ich geführt, weil sie mitbekommen haben, dass ich Vegetarier bin, z.B. unvermeidlicherweise beim gemeinsamen Essen, und mich dann lächerlicherweise rechtfertigen musste, warum ich kein totes Tier esse. Absurder geht es ja kaum. Man könnte meinen, es wäre ihr Körper und nicht meiner, oder als würde man ihnen etwas wegnehmen.
Ich glaube, sie reagieren so aggressiv, weil sie sich irgendwo doch ertappt fühlen.
Wenn man sagt, man ißt aus religiösen Gründen etwas nicht, wird das ohne Diskussion hingenommen – es betrifft sich ja nicht, sie sind ja kein Moslem oder Zen-Buddhist.
Aber bei Vegetariern, die das aus moralischen Gründen nicht tun, hört der Spass auf, weil sie da keine Ausrede mehr haben. Sie müssten sich dann selbst fragen, warum sie das eigentlich tun und damit das ganze Leid unterstützen. Das schöne Verdrängen funktioniert dann nicht mehr.
Besonders widersprüchlich wird es bei Leuten, die von sich selbst behaupten, Tierfreunde zu sein. Über Delphine schwärmen und nebenbei eine Thunfisch-Pizza verdrücken!
Das Allesfresser- bzw. Evolutionsargument finde ich auch immer ganz toll, es wird immer herausgekramt, wenn es ihnen gerade in den Kram passt.
Macht auch sehr viel Sinn, den Blick evolutionsmäßig nach hinten zu werfen statt nach vorne. Also weg mit dem aufrechten Gang, den haben wir früher schließlich auch nicht gehabt!
Nur weil der Vorfahre des Menschen irgendwann mal als Allesfresser konzipiert wurde und dies notwendig war, um ein großes Hirn zu entwickeln, heisst das nicht, dass das bis in alle Ewigkeit so sein muss. Erwiesenermaßen ist es heute schlicht nicht mehr notwendig, Fleisch zu essen – im Gegenteil, man denke an Darmkrebs usw. Ich habe jedenfalls noch nie gehört, dass das Hirn wieder schrumpft, wenn man es nicht tut, und Albert Einstein wohl auch nicht, der hatte auch als Vegetarier offensichtlich genug im Kopf.
Die Natur hat uns auch Achselschweiss und Körperbehaarung mitgegeben, trotzdem benutzen die meisten Menschen heutzutage Deo und rasieren sich.
Gerne wird das Ganze auch kombiniert mit dem der-Mensch-ist-ein-Jäger-Argument. Und das von Leuten, die vermutlich schon astmathische Anfälle bekommen, wenn sie ihrem Opfer in einem Wald auflauern müssten, und die Hightech benötigen, um es zu erlegen. Stattdessen kaufen sie ihr Zeug im Supermarkt – das ist schön bequem, jemand anderes macht die Drecksarbeit, die man nicht mal sehen braucht.
Müsste jeder sich sein Fleisch mit Pfeil und Bogen selbst erlegen wie in den vorgeschobenen alten Zeiten, gäbe es viele Probleme sicher nicht.
Genauso geil ist das Vitamin-Mangel-Argument. Meistens kommt das von Leuten, für die Obst und Gemüse Fremdwörter sind und die wahrscheinlich weitaus mehr Mangel an Vitalstoffen haben.
Sich gesund zu ernähren absolut gar nichts mit Fleischkonsum zu tun. Tendenziell dürften Vegetarier gesünder essen, weil sie höchstwahrscheinlich mehr Gemüse zu sich nehmen, auf die Inhaltsstoffe achten müssen und den ganzen Dreck im Fleisch nicht mitessen, wie Antibiotika, die hausgemachten Krankheitserreger wie BSE oder die üblichen Schadstoffe, die zwar auch im Gemüse zu finden sind, sich aber im Fleisch auf Grund der Nahrungskette doppelt und dreifach ansammeln.
Ich glaube nicht, dass ich wahnsinnig gesund esse, auf Grund von Vollkorn- und Sojaprodukten sowie relativ viel frischem Gemüse und Obst aber wahrscheinlich immer noch besser als der Durchschnitt. Wobei das Ungesunde an meiner Ernährung nicht das Fehlen von irgendetwas, sondern der Überfluss an diversen Dingen ist – mein Laster sind leider Süßigkeiten und Chips.
Das von Dir angesprochene Züchtungs-”Argument” ist tatsächlich mit Abstand das dämlichste, was ich je gehört habe. Wie Du sagtest, auch eigens für diesen Zweck gezüchtete Tiere empfinden Schmerz und Angst.
Außerdem verursacht doch gerade diese Züchtung das ganze Elend mit ihrer ungeheuren Massenabfertigung und Gewinnoptimierung.
Über den Inuit, der sich vor Grönland in Ermangelung frischen Gemüses seinen Fisch angeln muss, regt sich doch niemand auf. Es sind die Leute, die ständig und billig ihr Fleisch wollen, bloß “weil es ihnen schmeckt”.
In die Köpfe der meisten Fleischesser will auch nicht, dass sie nicht “nur” den Tieren Leid und ihrem eigenen Körper keinen Gefallen tun, sondern auch dem Planeten damit schaden: eine simple Rechenaufgabe, Fleischkonsum verursacht globales Elend.
Da Logik schon meist nicht hilft, braucht man es mit Spiritualität und Ethik erst gar nicht versuchen.
Wie der Mönch des Buddhistischen Klosters bei Dir schon sagte, kann doch Nahrung, die mit so viel Qual “hergestellt” wurde, nur Gift sein für den eigenen Körper.
An Punktem wie diesem vermisse ich doch die Religiösität:


Dabei ist Fleischkonsum nicht einmal das Widerlichste – wenn ich da an die Perversitäten im Zusammenhang mit Mode (Stichwort Chinapelz) oder den Gipfel der Abartigkeiten denke, über den ich neulich im Peta-Forum gelesen habe (es geht tatsächlich noch schlimmer). Die Details erspare ich Dir und allen anderen, die braucht man aber auch nicht. Dieser Spezies ist alles zuzutrauen, was rein technisch machbar ist, sei es aus Geldgier, Genusssucht oder purem Sadismus. Aber was soll man auch erwarten von einer Spezies, die sogar sich selbst gegenseitig abschlachtet und quält.
Um bei der Matrix zu bleiben, ich zitiere Agent Smith:
I’d like to share with you a revelation, I’ve had during my time here. It came to me when I tried to classify your species that I realized you aren’t actually mammals. Every mammal on this planet instinctively develops a natural equilibrium with its surrounding environment, but you humans do not. You move to an area and you multiply, and multiply until every natural resource is consumed. The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. Do you know what it is? A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet. You are a plague, and we…are the cure.
(Auch wenn er so nicht ganz recht hat; das “Gleichgewicht” bei anderen Lebewesen auf diesem Planeten entwickeln diese nicht selbst, sondern das geschieht durch andere Faktoren von außen, sei es durch Klima, Nahrungsangebot, Krankheiten usw.)
Ich mache mir jetzt eine Riesenportion Salat nach Art des Hauses. Der hat bestimmt auch gar keine Vitamine.
BTW: Wie fandest Du denn eigentlich die Filmchen?
Jaxa
Oh, das ist ja der schöne Thread im FedCon Forum, in dem mich der werte Mäccess indirekt als “krank” bezeichnet hat; da kommen doch gleich wieder schöne Erinnerungen hoch
Ich habe es mittlerweile aufgegeben, diese Diskussion auch nur ansatzweise zu führen. Wenn mich jemand fragt, sage ich, dass ich das auch ethischen und gesundheitlichen Gründen mache, und damit hat es sich. Alles andere führt nur über kurz oder lang zu enttäuschenden Erkenntnissen über meine Mitmenschen… Die Agressionen, die da selbst bei sonst sehr netten und friedlichen Menschen urplötzlich hochkommen, erstaunen mich doch immer wieder :/
Théoden
Okay, also ich stehe dazu auch Fleisch zu essen und leider auch in einem ungesunden Übermaß… (duck weg vor fliegenden Steinen…)
Zuerst mal zur Meatrix, eine köstliche Matrix Parodie die einen leider nur allzu wahren Problemfaktor in der menschlichen Ernährungswirtschaft anprangert, die widerwärtige Massentierhaltung.
Warum man als Fleischesser darauf allerdings aggressiv reagieren sollte/müsste ist mir schleierhaft. Der Film spricht sich an keinem Punkt dafür aus kein Fleisch mehr zu essen, oder aber fordert nirgends zum Vegetarier werden.
Man bekommt schonungslos die grauenhaften Zustände in Fleischfabriken offenbart, wenn man denn derart naiv sein sollte noch immer an “kontrollierten Anbau” oder “richtliniengemäße Tierhaltung” zu glauben.
Ich halte Meatrix für eine gelungene Sache, die vielleicht einige Leute zum Nachdenken bringen wird.
Btw, demnächst soll im Kino ein thematisch ähnlicher Realfilm laufen, d.h. wenn ihn die großen Kinos ins Programm nehmen. Muss mal gucken ob ich die ZEIT Ausgabe noch finde in der der Hinweis war.
Zum Thema Vegetarismus & schädliche Auswirkungen von Fleischkonsum: Ja da habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu. Zum einen kann ich mir nur sehr schwer ein Leben ohne Fleisch vorstellen, aber für unmöglich halte ich es nicht.
Evolutionsgeschichtlich kann keiner abstreiten, das unsere Spezies als Pflanzenfresser startete. Dazu möchte ich eigentlich nur eine These in den Raum stellen von der ich bewußt nicht behaupte sie würde die absolute Wahrheit darstellen.
Demzufolge begannen unsere Vorfahren nicht mit einemmal Tiere zu jagen um ans Fleisch zu gelangen. Vielmehr fingen diese an als Aasfresser an die Überreste der Tiere zu gehen die von stärkeren und auch Menschen gefährlichen Raubtieren gerissen wurden, dabei blieb für die Menschen nur das übrig was die Tiere nicht erreichen konnten, der Mensch aber dank Steinwerkzeug öffnen konnte, Schädel und Knochen.
Was bedeutet der Mensch begann sein sogennantes “omnivores” Dasein als Hirn- und Knochenmarkfresser.
Der im vergleich zu einer gleichen Masse vegetarischer Nahrung höhere Energiegehalt des Marks/Hirns ermöglichte den Menschen mehr Zeit zur Entwicklung ihrer selbst… ansonsten würden wir wahrscheinlich heute eher wie Gorillas im Wald sitzen… wobei das bei einigen von uns durchaus der Fall zu sein scheint. Wobei ich damit eher ungewollt die Gorillas beleidige, was ich ja auch nicht will.
Nun wie auch immer es entstanden ist, Tatsache ist leider der Großteil der Menschen isst Fleisch. Und Tatsache ist leider auch das die Tierhaltung in vielen Ländern Züge animmt die nicht mehr zur Kenntnis genommen werden wollen.
So ist es meine Damen, die meisten Menschen haben sich entweder mit der imitierten Realität abgefunden, oder ignorieren bewußt die Fakten um sich selbst das Gewissen nicht schwerzumachen.
Tja, wo stehe ich da. Ich zähle mich zu der Gruppe die gewisse Zustände in Kauf nimmt obwohl sie davon weiss und auch sich der Tatsache bewusst ist das es so nicht in Ordnung ist. Genaugenommen ist das eigentlich noch schlimmer… aber als fettsüchtiger mit Gewichtsproblemen und x Versuchen abzunehmen die allesamt gescheitert sind sehe ich zumindest der Wahrheit ins Auge.
Ich habe im übrigen absolut kein Problem mit Menschen die sich der vegetarischen/veganen Lebensweise zuwenden, die Hetze die manche dagegen betreiben ist mir zuwider. Ich respektiere den Standpunkt auch wenn ich ihn nicht voll und ganz teile.
Meatrix entspricht im großen und ganzen schon meiner Haltung, Massentierhaltung in der angeprangerten Form ist inakzeptabel, realistisch betrachtet können aber nur die Verbraucher dem ein Ende setzen wenn sie entweder bereit sind auf massenhaft billiges Fleisch zu verzichten und wie vor 150 Jahren nur noch einmal die Woche Fleisch zu essen. Oder eben ganz drauf zu verzichten.
Ihr wisst aber alle das es bis dahin noch ein sehr langer Weg sein wird. Viele Menschen müssen überzeugt werden und den Menschen zu überzeugen auf etwas zu verzichten aus reiner Vernunft ist ein schwere Sache. Hut ab vor allen die es versuchen!
Tharanis
Erst zögerte ich, ob ich mir die Filmchen überhaupt ansehen soll, denn selbst als Matrix-Anime scheint mir das Thema zu grausam. Aber ich war doch tapfer und fand die Filme hervorragend, eine gute Methode, die Leute auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Das Matrxithema ist eine passende Metapher für das traurige Kapitel der Massentierhaltung.
Wie Du schon geschrieben hast, hat die vegetarische Ernährungsweise die Argumente der Logik auf ihrer Seite. Angesichts der Überbevölkerung dieses Planeten ist es ein Gesetz der Logik die Nahrungskette so weit wie möglich abzukürzen, denn bei jedem Schritt in der Nahrungskette geht massig Energie verloren. Das läßt sich in jedem Schul-Biobuch nachlesen.
Das Zitat von Agent Smith, in dem er Menschen als einen Virus bezeichnet ist klasse, kann ich nur unterschreiben.
Es ist sicher extrem schwierig, sich auch als Vegetarier 100% politisch korrekt zu ernähren. In Meatrix 2 wurde das Problem der Milchproduktion angesprochen. Aber es geht auch bei der Pflanzenzucht weiter. So gibt es in den Tropen riesige Palmöl-Plantagen, für die Regenwälder abgeholzt werden. Palmöl ist in allem möglichen drin, kaum möglich, das nicht zu essen.
Womit wir wieder beim Grundproblem sind: Überbevölkerung.
Und da jammern die Deutschen über Gebärmüdigkeit. Deutschland sollte als flammendes Beispiel gelten. Bei so hoher Lebenserwartung und geringer Säuglingssterblichkeit ist die Reproduktionsrate weltweit viel zu hoch.
P.S. die religiösen Peta-Bildchen sind genial. Keine Frage, der Welt fehlt wahre Spiritualität, nicht bigotte Dogmatiker, sondern weise, religiöse Menschen.
Huch, hier ist eine Diskussion im Gange! Ganz vegetarisch möchte ich nicht essen, aber Schweinefliesch esse ich schon seit 15 Jahren nicht mehr. Kann nicht einmal riechen!*igitt*. Manchmal esse ich Lamm, aber, wenn ich an die kleinen Lämmer denke, dann vergeht mir doch der Appetit. Andererseits ist es schwierig, ein schmackhaftes Gericht zusatande zubringen ganz ohne Brühe als Soße. Ich habe x-.mal versucht, einen Nudelgericht ganz vegetarisch zu kochen, es hat nicht richtig geschmeckt. Bin schon dabei Rezepte zu suchen und weiter zu probieren. Einen schönen Sonntag noch!
P.S. warum haben die Kommentatoren alle ein kleines Bildchen als Erkennuns Symbol und ich habe keines?Wo bekomme ich auch einen?
@Jaxa: Ich breche das Thema mittlerweile schon im Ansatz ab, und angefangen habe ich diese Art von Diskussion ja noch nie, weil Missionieren nichts bringt und ich früher selbst solche Leute nicht mochte.
@Tharanis: Ja, das mit dem Palmöl weiss ich. Leider kann man den Kauf nicht vermeiden, weil bei den Zutaten der Produkte dann lediglich “pflanzliches Öl” drauf steht. Wobei ich zu bezweifeln wage, dass das in irgendetwas unbedingt drin sein muss, genau wie die Sch***** Gelatine. Heimisches Sonnenblumenöl o.ä. täte es sicher auch, aber vermutlich ist das Zeug einfach billiger.
Ein gutes Stück vor der Überbevölkerung rangiert nämlich noch das Problem Gewinnmaximierung. So lange irgendwer noch mehr Geld damit scheffelt, werden dann halt Regenwälder abgefackelt, Müll im Ozean verklappt, Hennen in Legebatterien gestopft oder arme Geschöpfe in Tiertransportern übereinander gestapelt.
Allerdings täten dem Planeten auf jeden Fall ein paar Milliarden Menschen weniger gut… Deutschlands Fortpflanzungsrate ist dabei aber ob hoch oder niedrig weniger von Bedeutung, sondern eher die in Ländern wie Indien oder China.
Vegetarier zu sein ist halt “nur” der Anfang, nicht das Ende. Wir wären jedoch schon einen großen Schritt weiter, wenn mehr oder sogar alle Menschen Vegetarier wären. (Man darf ja noch träumen.)
Wobei es für mich noch einen Unterschied zwischen Vegetarismus und dem optimalen, weil noch umwelt- und tierschonenderem Veganismus gibt:
Ich finde es grundsätzlich nicht verwerflich, Milch und Ei zu essen, weil deswegen kein Tier zu Schaden kommen muss. (Dass es nicht selten doch so ist, ist ein anderes Problem, siehe Gewinnmaximierung oben.)
Ich finde es aber unter keinen Umständen, ob bei Massentierhaltung oder dem verhätscheltem Kobe-Rind, vertretbar, dass ein Tier nur für meinen Gaumenkitzel geschlachtet wird. Allein die Vorstellung, den Kadaver eines empfindungsfähigen Lebewesens, das nach meinem Glauben auch eine Seele besitzt, zu essen, finde ich mittlerweile so abscheulich, dass ich mich frage, wie ich das je tun konnte.
Ich kaufe zumindest keine Sachen mehr von Firmen wie Müller, die für ihre Sünden hinsichtlich Umwelt, Tierschutz und Arbeitgeberpolitik bekannt sind, Eier aus Freilandhaltung, möglichst Produkte ohne Ei- oder Milchzusatz wie z.B. Nudeln ohne, Gemüse und Obst aus möglichst nahen Herkunftsgebieten und demnächst werde ich auch bei Körperpflege- und Putzmitteln drauf achten.
Aber natürlich weiss ich, dass man noch mehr tun (oder vielmehr nicht tun) könnte…
@Théoden: Keine Sorge, wir werfen keine Steine, aber Begeisterung kannst Du hier in dieser weiblichen Vegetarierrunde wohl nicht erwarten.
@Gwen: Zu den Bildchen gibt es hier alle Informationen.
Dass es schwer ist, ohne Fleisch usw. zu leben und vegetarisches Essen fad ist, ist für mich übrigens nicht mehr als eine bequeme und – sorry – dumme Ausrede.
Wer sich morgens ein Wurstbrötchen machen kann, kann sich auch Käse, Marmeldade oder vegetarische Pastete drauf schmieren, statt einer Thunfischpizza eine Spinatpizza kaufen oder statt der Bolognese-Sauce die Pasta mit Gemüse-Sauce machen. Es schmeckt nicht gleich, schon klar, aber problematisch ist es nicht.
Es gibt Hunderte von Büchern mit vegetarischen Rezepten oder sogar ganze Websites, die sich mit nichts anderem beschäftigen und kostenlos sind. Über den Geschmack entscheidet wohl der Koch und nicht das tote Tier in den Speisen, wobei die Kocherei ohne auch nicht schwieriger ist. – Eher im Gegenteil, denn falsch zubereitetes Gemüse dürfte weniger Schaden anrichten als falsch zubereitetes Fleisch, in zu billig eingekauftem Gemüse sind auch keine lecker Innereien und sonstige Schlachtabfälle.
Und wenn ich da an das vegetarische Menü in der Privatklinik denke, das ich mehrere Monate genossen habe… :schmatz: Da hat auch von den Fleischessern nie jemand von fade geredet.
Ich probiers mal mit Gravatar;))
Tharanis
Deinen Ausführungen kann ich in allen Punkten nur zustimmen! Danke für den Tip, dass die dm-Eigenmarken in unserem Sinne politisch korrekt sind. Wundert eigentlich nicht, nachem was der dm-Chef über Arbeitsmarktpolitik geschrieben hat und eingedenk des anthroposophischen Heftchens, welches dort zur kostenlosen Mitnahme bereit liegt. Man kann offenbar auch mit einem Gewissen und Weisheit wirtschaftlich arbeiten, jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass dm kurz vor dem Ruin steht. Um so mehr müssen sich die anderen Firmen fragen, wieso sie so gewissenlos handeln und nur die Gewinnmaximierung im Kopf haben. Argh je mehr man darüber nachdenkt, um so fassungsloser stehe ich wieder vor dieser Beklopptheit. Nicht zum Aushalten.
Eine süße Seite für Tiere habe ich gefunden: http://www.ein-licht-fuer-tiere.de.vu/
Da mache ich mit
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